Dr. med. Martin Böhringer
Wolfgang Künzel

Fachärzte für Orthopädie

  

Stoßwellentherapie

Orthopäden Nürnberg - Stosswellentherapie
Kalkschulter 1
3 Monate nach 3x Stoßwellentherapie
Kalkschulter 2
6 Monate nach 5x Stoßwellentherapie
Kalkschulter 3
4 Monate nach 4x Stoßwellentherapie
Kalkschulter 4
5 Monate nach 6x Stoßwellentherapie

Stoßwellen  sind energiereiche, hörbare Schallwellen, die in der Natur beim Blitzschlag in der Atmosphäre auftreten oder wenn Flugzeuge die Schallmauer durchbrechen. 
In der Medizin werden elektromagnetisch erzeugte Druckwellen in tiefer liegende Gewebe fortgeleitet, ohne die darüberliegenden Schichten zu schädigen. Seit 1980 werden sie erfolgreich beim Zertrümmern von Nierensteinen eingesetzt. 
In der Orthopädie werden sie häufig zur Beseitigung von Verkalkungen in der Schulter verwendet, wodurch sich oft auch Operationen vermeiden lassen.
Stoßwellen können die Mikrozirkulation von Blut und Lymphe steigern, Stoffwechselaktivitäten induzieren und antientzündliche Mechanismen verstärken. Hierdurch wird die Regeneration von geschädigtem Gewebe gefördert und der Heilungsprozess beschleunigt.


20 Jahre Erfahrung




Wir führen bereits seit 1996 Stoßwellentherapien durch.

Begonnen haben wir mit dem damals revolutionären Ossotron (HMT), einem fast 300kg schweren, waschmaschinengroßen, 400.000,-DM teuren Ungetüm.
Die Durchführung war damals davon abhängig, ob der Aufzug und das Treppenhaus groß genug für das Gerät waren.

Mittlerweile leisten die Geräte deutlich mehr, sind viel kleiner, handlicher und vielseitiger in der Applikationsweise.


Wir bieten folgende Stoßwellenformen an


Fokussierte Stoßwellen sind spitz gebündelte, kurzdauernde Schallimpulse von sehr hoher Energie, die auf einen bestimmten Punkt zielgerichtet werden. Sie werden meist elektrohydraulisch, elektromagnetisch oder piezoelektrisch erzeugt. Durch ihre hohe, tief eindringende Energie können Nieren- oder Gallensteine, aber auch schmerzhafte Kalkablagerungen  z.B. in der Schulter zertrümmert werden.

Radiale
Stoßwellen hingegen sind fächerförmige Druckwellen mit geringerer Eindringtiefe. Mittels Pressluft werden Projektile auf einen Prallkörper beschleunigt, der unter Verwendung von Ultraschallgel seine ballistische Energie in das zu behandelnde Gewebe überträgt. Aufgrund des geringeren Energieeinsatzes und der flächigen Ausbreitung stellt die radiale Stoßwellentherapie ein sehr schonendes Behandlungsverfahren dar, das gerne bei schmerzhaften Sehnen- und Muskelleiden eingesetzt wird.

Eine Sonderform der radialen Stoßwelle nimmt die planare, defokussierte Stoßwelle mit dem C-ACTOR ein. Sie wird vorzugsweise zur Diagnostik und Behandlung des myofaszialen Triggerpunktsyndroms und in der Wundheilung eingesetzt.


Die hochfrequente Vibrationswellentherapie, mit dem V-ACTOR ergänzt obige Verfahren. Mit einer Pulsfrequenz bis 35 Hz wird bei einer Energiezufuhr von 1,0 – 5,0 bar ein tonischer Vibrationsreflex erzeugt, der die Mikrozirkulation verbessert, Faszien und Muskelfasern dehnt und entspannt, so dass sich Verkürzungen und Verhärtungen lösen können.
Sie findet ihren Einsatz insbesondere wenn schmerzhafte Fasziensyndrome, Bindegewebsverklebungen, Lymphstau und Triggerpunkte im Vordergrund stehen. 


Welche Krankheitsbilder können behandelt werden?

  • Schulterschmerzen, z. B. durch Verkalkungen
  • Tennis- oder Golferellbogen
  • Fersensporn
  • Achillessehnenknoten
  • Fasziensyndrome, Bindegewebsverklebungen
  • Patellaspitzen-Syndrom (»Jumper‘s knee«)
  • Schienbeinschmerzen/Tibiakanten-Syndrom
  • Schmerzhafte Sehnen und Sehnenansätze
  • Schmerzende Muskelknötchen (Triggerpunkte)
  • Knochenbruchheilungsstörung (Pseudarthrosen)


Neuerdings werden Stoßwellen auch zur Behandlung schlecht heilender Wunden nach Verletzungen, Operationen, bei Diabetes und Durchblutungsstörungen eingesetzt. Die wissenschaftliche Aufarbeitung hierzu ist noch nicht abgeschlossen. Es existieren aber einige Studien wie diese der Zeitschrift Orthopädie/Rheuma. 


Folgende Effekte werden im einzelnen diskutiert:

– Steigerung der Mikrozirkulation von Blut und Lymphe
– Stimulation und Beschleunigung von Stoffwechselaktivitäten
– Reduktion von Entzündungsprozessen
– Muskel-/Bindegwebsentspannung und Fasziendehnung
– Bakterizide Wirksamkeit in vitro 
– Stimulation der Bildung neuer Blutgefäße 
– Stammzellenmigration
– Förderung der körpereigenen Bildung von Wachstumsfaktoren            (Wang et al: „ESWT for Chronic Diabetic Foot Ulcers.“, 2007)

Die Extrakorporale Stoßwellentherapie ist – wenn von qualifizierten Therapeuten durchgeführt – ein weitgehend risiko- und nebenwirkungsfreies Verfahren.

Wir sind bei der Deutschsprachigen Internationalen Gesellschaft für Extrakorporale Stoßwellentherapie DIGEST als zertifizierte Behandler eingetragen.



Wir behandeln mit einem STORZ Duolith SD1, mit dem wir - je nach Notwendigkeit - obige Verfahren einzeln aber auch kombiniert anwenden können.


Da die Behandlung i.d.R. nur von Privatversicherungen übernommen wird, müssen wir sie Ihnen in Rechnung stellen. Hierzu können Sie sich vorab bereits das folgende PDF-Formular laden und mitbringen. Über die Kosten können Sie sich auch telefonisch bei uns vorinformieren.


patientenflyer_familie_19413_de_web.pdf

Informationsflyer Stosswellentherapie

0.9 M

Stosswelle_Aufkl._Kosten_web.pdf

Stosswellenaufklärung und<br /> Einverständis zur Privatabrechnung

302 K

Private Kostenübernahme


Orthopae.de